Neuer Beirat
- Beirat des Jobcenters Ostholstein setzt sich neu zusammen
- Appell für hohe Qualität der Sprachkurse für anerkannte Flüchtlinge
Nach der Kommunalwahl am 6. Mai 2018 und der Konstituierung des ostholsteinischen Kreistags am 12. Juni 2018 haben die Fraktionen neue Mitglieder in den Beirat des Jobcenters Ostholstein entsandt.
In seiner Sitzung am 24. September 2018 hat der Vorsitzende des Beirats, Kreishandwerksmeister Ulrich Mietschke, Rainer Geerdts für die CDU, Maria Waschner für die SPD, Wolfgang Kummerfeldt für Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Dr. Joachim Rinke für die FDP, Hans Pohl für die FWG, Franz Meschak für die AfD und Joachim Tappmeyer für die Freien Wähler als neue Mitglieder begrüßt.
Weitere Beiratsmitglieder sind Matthias Drespling vom DEHOGA Kreisverband Ostholstein, Bernd Friedrichs von der DGB-Region Schleswig-Holstein Südost, Eberhard Jänsch-Sauerland von der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Kreis Ostholstein, Martin Krause von der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck, Werner Süß vom Unternehmensverband Ostholstein-Plön sowie für die ostholsteinischen Kommunen Bürgermeister Carsten Behnk von der Stadt Eutin und Bürgermeister Andreas Zimmermann von der Gemeinde Ahrensbök.
Nach dem Sozialgesetzbuch II hat der Beirat eine wichtige Funktion. Er berät das Jobcenter bei der Auswahl und Gestaltung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und Instrumente.
Die 15 Mitglieder des Beirats repräsentieren die ostholsteinische Wirtschaft, Arbeitnehmerorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Kommunen und den Kreistag im Beirat.
In seiner jüngsten Sitzung hat der Beirat auch die Integration der anerkannten Flüchtlinge in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt diskutiert. Dabei richtete er einen besonderen Appell an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie die Sprach- und Integrationskursanbieter im Kreis Ostholstein. Neben wohnortnahen Angeboten sei es sehr wichtig, dass möglichst alle anerkannten Flüchtlinge sehr gute deutsche Sprachkenntnisse erwerben. Nur so können sie eine Ausbildung erfolgreich absolvieren und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Hier sei besonders das BAMF gefordert.